permanente Baustelle

Stand: 25. FEB 20013



Open Data Policy, feb 2013

Ich bin der Meinung, dass alle Daten, die mit Hilfe von Steuermitteln erhoben wurden, für alle Bürger frei verfübar sein sollten. Ausnahmen (etwa sicherheitsrelevanter Art) sind zu spezifizieren und zu begründen.

Dass eine offene Datenpolitik möglich und praktikabel ist, zeigt z.B. das Zentrum für Küstenforschung im Helmholtz Zentrum Geesthacht im Projekt COSYNA:
"COSYNA follwos an open data policy for users from the scientific community, coastal managers or interested lay persons.
The COSYNA data portal presents all COSYNA data and metadata in a comprehensive way. The user can select favoured parameter, data sources, time range and presentation type (overlay raster map or time series diagram). The actual data retrieval is controlled exclusively by the metadata. The user can download the selected data."
(siehe: http://www.hzg.de/institute/coastal_research/cosyna/007916/index_0007916.html)

SWE, feb 2013

Sensor Web Enablement ist eines der Themen, die mich weiterhin auch als Rentner stark interessieren. Informationen zum Thema SWE findet man auf den Seiten des OGC, Open Geospatial Consortium und - im Falle von Unterwassersensoren - des MBARI.

Ein wichtiger deutscher Ansprechpartner für SWE ist nach wie vor 52 North in Münster.

Eine ganz witzige Möglichkeit auch Daten privater Sensorbetreiber öffentlich zu nutzen ist z.B. das Air Quality Egg. Kleine technische Details (etwa Eurostecker, CE usw.) dieser Anwendung sind sicherlich noch zu verbessern. Hier öffnet sich ein weites Anwendungsfeld für Sensoren mit ähnlichen Aufgabengebieten, die sich z.B. zum Umweltmonitoring eignen.

Smart Sensors, Plug and Work, feb 2013

Das OGC MBARI Puck Protocol nähert sich dem IEEE 1451 Standard an, wie erfreulicherweise beim MBARI zu lesen ist.

Einige Sensorhersteller (z.B. RBR) bieten bereits entsprechende Sensoren und Möglichkeiten der Auf- bzw. Nachrüstung an.
Vermutlich werden einige von ihnen auf der Ocean Business (9. bis 11. APR 2013) ihre Sensoren in Southampton vorstellen.

Ich muss wohl nicht extra darauf hinweisen, dass deutsche Hersteller von Unterwassersensoren, beim Thema "Plug and Work" wieder einmal durch Abwesenheit glänzen. Ich wage eine Prognose: Der Zug der Innovation fährt ohne Beteiligung deutscher Firmen ab - von Firmen aus S.-H. ganz zu schweigen...


© Bernd Kassler