Fleischlaster

Umfassend an der Kernaufgabe gescheitert!

Stromstock

Lange nichts passiert hier. Kann sein, dass das so bleibt.

Kann auch sein, dass Gutes besser wird…

Einfach mal den Stromstock ver-/besuchen.

Stromstock

Ist wie Fleischlaster, nur mit WordPress.

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Die Schönheit der Klarheit

Im U B U W E B liegt Visite à Picasso zur freien Verfügung. Eine 20-minütige Dokumentation von Paul Haesaert aus dem Jahr 1950, die Picasso (WP) bei der Arbeit zeigt. Gefilmt durch eine Glasscheibe legt der Meister offen, wie einfach Klarheit entsteht. Must see.

Klappentext:

’Visite à Picasso’ is a classic documentary by dir. Paul Haesaerts which features the frequently used footage of Picasso painting on glass while a camera films him from the other side. The trick of filming thru glass allows the viewer to witness Picasso's true genius as he paints his famous Torros with just a few well-placed brushstrokes. Shot in beautiful black and white in Picasso's home in Vallauris, the film is a poetic treatment of the master-painter. This captivating film is a must see for anyone interested in art.

Like Picasso, this film follows its own rules; Not so much a documentary, "Visit to Picasso is more of a rough portrait of Pablo and tons of great footage of his studio in vallauris accompanied by moody organ music. The absence of a story line is compensated by Frank Silvera factual narration (dubbed English narration by William Patrick), putting Picasso's art in historical perspective.

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Sofa-Sunday gegen die Filmhalde

Sonntag auf dem Sofa. Platte leergucken. Sehr zu unterhalten wusste Moon (AM), Regiedebut von Duncan Jones. Großer Mindfuck über den Mann im Mond, seine Einsamkeit, Identität und evil corporations. Must see!

Frau Laster wollte sich mit Psychogramm von Hannibal Lecter näher auseinandersetzen. Damit er mitreden konnte, hat der Laster sich ebenfalls an die Kannibalenfilme gemacht. Red Dragon (AM) war trotz massivem Staraufgebot eine halbe Stunden zu lang, bot aber Spannung auf Tatort-Niveau.

Komplett sparen kann man sich den, wenn man sich gleich The Silence of the Lambs (AM) gibt, der trotz seines Alters (1991? WTF?) immer noch herrscht. Jodie Foster als naives FBI-Küken Starling, Sir Anthony Hopkins in seiner Rolle als Psychopath Lecter, die er nie wieder loswerden sollte und Thriller-Plot aus dem Lehrbuch.

Demnach schwerer Stand für Hannibal Rising (AM), der die origin-story von Lector behandeln wollte. So ein abstruses, an den Haaren herbeigezogenes und inhaltsleeres wie überproduziertes Werk ist dem Laster lange nicht über den Weg gelaufen. Immerhin mit Stuka-Angriff. Geständnis: Nach einer Dreiviertelstunde war der Film für den Laster zuende.

Zum Tagesausklang The Fighter (AM). Harte lange Kost, die im Hinblick auf den Unterhaltungswert in einer Liga mit The Wrestler (AM) spielt. Nur etwas moralinsaurer. Drogen sind böse! Christian Bale stiehlt als Crack-Junkie allen die Schau. Zu recht einen Academy Award für den wandlungsfähigen Mann, dem man Batman hier zu keiner Zeit ansieht.

Was Lustiges zum Schluß (wer lange liest wird doch belohnt): Girls making Gun Sounds. ROFL!

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Ganz harte Kost!

Früh ins Bett, früh aus dem Bett, Wochenende, nichts Konstruktives auf der Agenda, das sofort erledigt werden müsste. Also: Twitter checken und zocken. Yeay!

Was gibt es Besseres gegen Sonnenschein und gute Laune, als ein extrem simpler und frustraner Plattformer? Enter VVVVVV. Frisch im Mac AppStore (auch auf Steam) und geshopt und restlos begeistert. Und voller Hass!

VVVVVV

Super Meat Boy meets Metroid meets Saboteur. Großer Spass mit feiner Spielmechanik für kleines Geld. Links und Rechts läuft der kleine Weltraumpilot mittels Cursor-Tasten, hüpfen ist nicht – wir sind hier nicht bei Klempners – statt dessen: [Leertaste], um die Gravitation zu drehen.

Nach zehn Spielminuten öffnen dann Orientierungs- und Sinnfrage-Hölle ihre Pforten. „Wo soll ich hin?“ „Ist das sein ernst?“ Programmierer Terry Cavanagh ist offenkundig Sadist. Und brillanter Game-Designer

AAAAAAAAARGH!

Wer ebenfalls ein Gefühl für Beschränktheit der eigenen Reflexe bekommen möchte, testet VVVVVV in der Browser-Version.

Alternativ für iPhone :Shift: antesten, hat die gleiche Spielmechanik.

Nachtrag

Wie der 0sch zu sagen pflegt: "Der Laster ist total der Gaming-Profi!"

VVVVVV finished

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Schnipp, Schnapp, Schnuppi

Kochsendungen dominieren das Fernsehen, Erdbeben erschüttern die östliche Welt, die Atom-Apokalypse steht vor der Tür, Pangasius schmeckt wie Schwein/Schwein schmeckt wie Pangasius – kurz: Eve of Destruction (YT).

Da empfiehlt sich der Biedermeier. Bastelstunde. Den Drucker angeworfen, Schere und Pritt-Stift an den Start und mit der setig wachsenden Zahl von Toy-A-Day-Bastelfiguren die Wohnung oder – für alle, die in der Erwachsenenhölle täglich Zeuge von Fehlfunktionen werden dürfen – den Schreibtisch verschönert.

Extra für den Stullinger: Der Super-Meat-Boy-Bastelbogen!

Ready, Set, Bastel!

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Wohnen mit Meerblick in apokalyptischem Umfeld

Stets freut sich der Laster, wenn er Beeindruckendes lernt. Jüngste Perle auf seiner Wissenskette: „Hashima“ (WP).

Die Japaner, eine Nation die von chronischem Platzmangel und überfüllten U-Bahnen geprägt ist, hatten mal die bombige Idee, ihren Bedarf an Baugrund durch eine Insel zu erweitern. Häuser drauf, Leute drauf, Mauer drum, damit keiner ins Wasser fällt – fertig ist der Lack. Fertig ist Hashima.

Eigentlich haben die kleinen, flinken Asiaten da aber nur nebenbei gewohnt und in der Hauptsache Kohle abgebaut. Da sich mit Tagebau aber gut Asche machen ließt, war die Insel bald proppevoll. Also: Häuser bauen, höher und höher. Irgendwann hat man die Drecksarbeit dann Kriegsgefangene machen lassen und schließtlich war dann Erdöl der absolute Bringer und die Damen und Herren auf der Chefetage hatten wenig Bock auf Kohle. Also zurück aufs Festland. Aus Hashima wird eine Geisterinsel.

Phase drei: Winderosion und ganz viel Zeit. Nachgebende Bausubstanz. Vergessenheit. Bamm! Aus Hashima wird eine der beeindruckendsten Kulissen der Welt. Der Laster präsentiert: Eine der verstörendsten Industriebrachen der Welt.

Hashima

Jaw-dropping Bildergallerien hier, hier und hier sowie Google Sightseeing.

via InsertDisk2

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Lustig verhört

Der Laster erinnert sich noch, als er als Kleinlaster die sonnabendliche Hitparade mit Ingolf Lück (WP) anschaute, in der Michael Jackson „Beat it“ zum Besten gab. Kurze Zeit später reproduzierte Little Laster das Gesehene in der elterlichen Küche und gab dabei Laute von sich, von denen er annahm, der Jackson hätte das gesungen. Kein Wort stimmte. So wie bei den folgenden Klassikern, denen die illustrativen Elemente zur Humorisierung dient:

„Git hadi Git“ von Ismail YK

oder hier bei „Senad Nikocevic“ von Niki

oder beim besonderen Liebling „Sure“ von Pride shall fall

und Dank Leibe noch einen Kracher:

die grunzenden Suffokate mit "While they sleep"

Du machst den Kaokao!

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Ein Ei für einsame Stunden

Wer kennt das nicht? Wochenlang auf hoher See. Rum ist alle. Smutje kocht jeden Tag schlechter und im Fernsehen kommen auch nur Wiederholungen. Da hilft nur der beherzte Griff zur Seemannsbraut (WP), damit Stimmung und Moral nicht so weit sinken, dass es zur Meuterei kommt.

Wer sich im letzten Hafen keine Reisebegleitung organisiert hat, klemmt zwei nasse Brötchenhälften zwischen die Heizungsrippen oder fragt in der Kombüse nach altem Hack. So weit muss es allerdings nicht kommen, wenn man sich ein paar preisgünstige chinesische Wundereier angeschafft hat. Die harmlos anmutenden und dekorativen Fantasy Eggs der Firma Tenga enthalten neben einem innenseitig genoppten über einen Stock zu stülpenden Schlauch aus feinstem weichmacherdurchtränkten Plastik auch gleich noch Gleitmittel. Wuck*Wuck*Wuck* schon hebt sich die Stimmung auf Deck!

Wer PayPal hat, kann hier sofort zuschlagen. Unter drei Euro, Lieferung frei Haus!

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Aufgewacht, Twitter gelesen, geweint

Augen öffnen, die Frau einen Kaffee bringen lassen und das iPad raus. So geht der Tag beim Laster los. Twitter checken. Sehn', was geht und worüber die „etablierten Medien“ in den kommenden Stunden berichten werden. Dann das hier gefunden und geweint. Die Welt ist so schön:

via esse est percipi

Completely unrelated: Soosiz HD für das iPad wurde auf 79 Cent reduziert. Schöne Plattformer-Perle. Niedliche Knuddel-Grafik. Uneingeschränkte Empfehlung! Für die Skeptiker hier die kostenlose Lite-Version für das iPad.

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Nito-Injektion zum Anblasen

Hatte der Laster gar nicht so witzig im Kopp. Unschlagbare Kombination aus Modern Talking (WP), Nitro und nordischer Flachheit (WP).

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Viel Radiohead

Radiohead haben - endlich kommt der Laster dazu das zu posten – ein Benefizkonzert für die Flutopfer von Haiti gegeben. Ewig her. Das komplette Konzert gibt es auf YouTube. Man kann sich das melodiöse Geschrammel aber auch auf die Platte laden und spenden. Letzteres geht über die Seite von Oxfam

via spreeblick

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Schwänze!

Und wir wundern uns, dass die Jugend dumm wie Brot ist und sich Freizeit mit Gangbangs vertreibt?

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Einfach mal den Tag aufwerten

Alan Moore wird vom Laster – völlig zu Recht – als einer der ganz Großen seiner Zunft verehrt. Moore verfasst seit Jahrzehnten komplexe Comic-Geschichten, die Millionen begeistern und auch nach Jahren kaum was von ihrem Reiz verloren haben. Leider ist der Comic-Output von Moore in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Fans von Watchmen (WP), The Killing Joke (WP) und Swamp Thing (WP) dürfen sich jedoch freuen! Im Blog A moment of Moore gibt es jeden Tag einige Panels aus den zahlreichen Meisterwerken.

A moment of Moore

via Warren Ellis

Ach ja: „Kann mal jemand ein Stylesheet rüberwachsen lassen? Ich kann die bettelnden Wikipedia-Fressen echt nicht mehr ertragen.“

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Mediale Fundstücke

Mediale Fundstücke des gestrigen Tages waren unter anderem dieser Obdachlose mit der perfekten Radiostimme:

via merelythinking

und ein junger Mann, dem das Gebaren von Sony Music auf den Senkel geht und der seinen Zorn in melodische Worte fasst. Hier „Fuck Sony Entertainmeent“ von Sid der Liedermacher.

via uemit

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Festgefroren

Auf dem Weg in die Erwachsenenhölle bot sich dem Laster heute ein trauriges Bild. Einer der Schluckspechte hatte an Silvester den Weg nach Hause nicht geschafft. Er fror mit den Patschefüßchen im Eis ein, konnte nicht weiter und kippte um. Dann kamen die Möwen und fingen an zu picken. Nun ist ende. So ist das.

Frost-Vogel

click to enlarge

Schade nur, dass das Bild nur mit diesem Text funktioniert, weil die Kamera vom iPhone 4 zu flötig ist.

Completely unrelated: Chuck Sommerville, Autor von Chip’s-Challenge (WP), hat seinen Evergreen als Chuck’s Challenge auf iPhone und iPad portiert. Kostenlos im App Store erhältlich.

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lank">Fredrik Fahlstad. Ende. Licht aus.