Neues von uns Waldmäusen
Nach der Sommerpause starteten wir mit 7 neuen Kindern und einer neuen großen Waldmaus, der Erzieherin Merve Medrikat in den Wald. Die Kinder bekamen ihren individuellen Freiraum, um im Wald anzukommen und um sich an ihre neue Umgebung und den Bezugspersonen zu gewöhnen. Mitte Oktober waren alle neuen Waldmäuse eingewöhnt und erkunden nun Stück für Stück ihr Spielareal.
Für alle Kinder gab es das Thema Waldtiere. Gestartet haben wir mit den Waldmäusen, danach folgten die Eichhörnchen und die Rehe. Das sind die Tiere, die die Kinder in diesem Wald auch sehen und die wir immer wieder beobachten können. Die Kinder verzierten sich ihre Waldtiermappen, in denen sie Aufgaben, Bilder und einen Quiz aufbewahren. Es wurden Eichhörnchen mit Naturmaterial gestaltet, Mäuse getöpfert, Mitmachgeschichten erzählt und erlebt sowie Lieder dazu gesungen.
Wir hatten schon viele Regentage, an denen die Kinder sich freuten durch die Pfützen zu springen und genussvoll den Trichterberg voller Matsche herunter zurutschen. Außerdem machten wir Matschgesichter, in dem wir die Lehmmatsche formten und versuchten die Bäume zu treffen. Hatten wir getroffen, so machten wir mit Stöcken und Zapfen Augen, Mund und Nase dran.
Die Kinder freuten sich riesig als die „kleine Eider“ endlich mal wieder Wasser hatte und sie dort bei herrlichem Wetter Staudämme bauen konnten.
Nun gibt es vieles zum Thema Herbst zu entdecken. Wir sammeln Blätter, pressen diese und gestalten Bilder damit. Wir werden einen Kürbis aushöhlen und leckeres Kürbisbrot backen, um es nächsten Tag im Wald zu essen. Wir singen viele Lieder und begleiten diese mit Bewegungen. Auch lernen die Kinder die Bäume an unserem Waldplatz kennen. In einem Lied werden sie mit ihren Merkmalen beschrieben, dazu berühren wir die Bäume, entdecken die unterschiedlichen Rinden, schauen uns die Blätter und Früchte an, erfahren wie viele Kinder wir brauchen, um einen Baum zu umarmen und schauen uns immer wieder die gewaltigen Bäume an, hören das Rauschen der Blätter, und beobachten nun jeden Tag wie die Blätter herunter schweben und sich verfärben. Zur Laternenzeit werden wir viele Lieder singen und die Geschichte vom St. Martin hören und spielen.