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Was Winnie bisher sah...Meine Kometensichtungen73 |
Auf dieser Seite möchte ich die Kometen vorstellen, die ich mit eigenen Augen erlebt habe. Die Aufstellung ist - soweit es geht - chronologisch.
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Diesen lichtschwachen Kometen im Pegasus konnte ich am 28.09.2011 nach Mitternacht mit dem 12"-ACF der Sternwarte Kronshagen sichten, Vergrößerungen 136- und 176fach. 213P stand direkt neben einem +13m5-Sternchen und verriet sich zunächst nur durch die 1'-Koma. Später tauchte auch der Kometenkern direkt neben diesem Stern auf, geschätzte Helligkeit: +13m2.
Am 23.10. war dann die nächste Gelegenheit gegeben, mit dem 12"-ACF auf den Kometen zu halten. Er war zu dem Zeitpnkt aber nur noch schwach mit indirektem Sehen zu erkennen. Kein lohnendes Objekt mehr. |
Eine Sichtung am 9.7. war wegen schlechter Himmelsqualität nur als sehr schwierig zu bezeichnen. Vom Kometen blieb im 120er Refraktor nur der innerste Kernbereich einigermaßen erkennbar, eine Struktur in der Koma oder gar ein Schweifansatz, der andernorts schon zu erkennen war, gar keine Rede. P1 erschien nur als diffuser Nebel von etwa +9m0 Helligkeit und 4' Durchmesser. Vergrößerung 50x im 120er Refraktor.
Nach Mitternacht am 26.7. stand Garradd schon fast 40° hoch über dem Südosthoizont nahe ε Pegasi (Enif - dem Stern mit der tollen Farbe!). Der Komet war bei den hiesigen (= diesigen ;-) ) Bedingungen wesentlich besser auszumachen als die letzten Male. Der Kometenkern ist deutlich (DC= 6), die innere Koma etwa 3-4' groß, und es zeigte sich ein breiter Schweifansatz (PW 190°). Kometenhelligkeit geschätzt auf +8m5. 120er Refri bei 50x.
Die nächste Sichtung des Kometen geschah am 2.8. kurz nach 23 Uhr MESZ im 12" ACF der Kronshagener GvA-Sternwarte. Im 41er PanOptic (73x) war P1 ein klasse Anblick gleich neben dem Kugelsternhaufen M15 im Pegasus. Der breite Schweif des Kometen war deutlich zu erkennen, auch der nahezu sternförmige Kern. Helligkeit zu dem Zeitpunkt um +8m3.
Erst am 31.8. gelang nach langer Zeit mit Mondlicht und Schlechtwetter die nächste Beobachtung, diesmal gegen 01:30 MESZ mit dem 10x50-Fernglas. Komet Garradd stand genau zwischen M71 (Pfeil / Sagitta) und dem "Kleiderbügel"-Sternhaufen im Füchschen (Vulpecula), nahezu +7m0 hell und inmitten der Milchstraße. Ein schöner Anblick, wobei mir sogar noch auffiel, daß die eine Seite des Kometen rund, die andere faserig aussah. Der Komet war allerdings kleiner als M27 (Vul), hatte also 3-4' Durchmesser.
Die nächstbeste Nacht ohne Wolken und Mond war die vom 22.9. kurz nach 23:00 MESZ, als ich mir den Kometen, der nun schon weit im Herkules stand, mit dem 70er Refraktor schnappte. Bei leicht diesigem Himmel bei 35- und 47facher Vergrößerung schätzte ich Garradd auf +7m1, 10-12' Durchmesser. Ein kurzer Schweifansatz mit PW 110° war gut sichtbar. Zwei Nächte später konnte ich mir P1 noch mit dem 12" ACF von Kronshagen aus ansehen. Hierbei kam der breite Schweif besser heraus, der Kometendurchmasser hatte gute 7'.
Am 16.10. ergab sich trotz Mondlicht die nächste Gelegenheit zur Sichtung, diesmal mit dem 120er Kometensucher. P1 war sofort bei Aufsuchvergrößerung 30fach zu erkennen. Die Helligkeit blieb im Oktober konstant um +7m2, der kurze Schweifansatz PW100° war ebenfalls gut zu sehen. Bei zwei Beobachtungsabenden an der Kronshagener Sternwarte Mitte bis Ende Oktober konnte Garradd im 12"-ACF beobachtet werden.
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Nach einer mehrmonatigen Flaute, was neuentdeckte oder einigermaßen helle Kometen anging, war dieser schwache Kandidat Ziel beim AFT 2011. Im 39,5-cm-Dobson eines Sternfreunds war bei hervorragendem Himmel die kleine Lichtwolke in der Nähe des Himmelspols ziemlich leicht zu erkennen. Am 3. Mai 2011 gegen 01:00 MESZ ging ich dann die Sache aus meinem heimischen Garten mit eigenem 12"-Dobson an. Nach einiger Zeit des Draufsehens ließ sich G2-Hill bei 188- und 214fach gut halten. Die kleine Wolke war unter 1' groß, leicht heller zur Mitte (DC= 3) und m.E. etwas länglich. Helligkeit: geschätzte +13m5.
Die nächste Sichtung dieses Kometen gelang sage und schreibe erst 7,5 Monate später am 21.12.2011 gegen 21 Uhr mit dem 12"-ACF-SC der Sternwarte Kronshagen. G2 war bis dahin ins Grenzgebeit der Sternbilder Stier (Taurus) und Walfisch (Cetus) gewandert. Bei 136facher Vergrößerung erschien der nun gut +10m5 helle Komet als recht rundes Objekt mit leichter Helligkeitszunahme zum Zentrum, Durchmesser etwa 4′. |
Kometen 51-60
116P/Wild 4, C/2009 F6 Yi-SWAN, 67P/Churyumov-Gerasimenko, C/2009 E1 Itagaki, C/2008 T2 Cardinal,
C/2007 N3 Lulin, 144P/Kushida, C/2006 OF2 Broughton, C/2008 A1 McNaught, C/2006 W3 Christensen
Kometen 41-50
6P/d'Arrest, C/2008 J1 Boattini, C/2007 W1 Boattini, C/2008 C1 Chen-Gao, 29P/Schwassmann-Wachmann 1,
46P/Wirtanen, 8P/Tuttle, 17P/Holmes, C/2007 T1 McNaught, C/2007 F1 LONEOS
Kometen 31-40
C/2005 L3 McNaught, C/2006 VZ13 LINEAR, C/2007 E2 Lovejoy, C/2007 E1 Garradd, C/2006 L1 Garradd, C/2006 M4 SWAN,
4P/Faye, 177P/Barnard 2, 41P/Tuttle-Giacobini-Kresak, 73P/Schwassmann-Wachmann 3
Kometen 21-30
C/2006 A1 Pojmanski, C/2005 E2 McNaught, C/2005 P3 SWAN, 161P/Hartley-IRAS, C/2005 K2 LINEAR,
9P/Tempel 1, C/2004 Q2 Machholz, 78P/Gehrels 2, C/2004 Q1 Tucker, C/2001 Q4 NEAT
Kometen 11-20
C/2003 K4 LINEAR, C/2004 F4 Bradfield, 43P/Wolf-Harrington, C/2002 T7 LINEAR, 2P/Encke,
C/2002 Y1 Juels-Holvorcem, C/2001 HT50 LINEAR-NEAT, C/2002 V1 NEAT, C/2002 X5 Kudo-Fujikawa, C/2001 RX14 LINEAR
Die ersten 10 Kometen
C/2002 O6 SWAN, C/2002 O4 Hönig, C/2002 F1 Utsonomiya, 153P/Ikeya-Zhang, C/2000 WM1 LINEAR,
C/2001 A2 LINEAR, C/1999 S4 LINEAR, C/1995 O1 Hale-Bopp, C/1996 B2 Hyakutake, 1P/Halley